|
Öffnungszeiten: Montag – Samstag 09:00 – 17:30. Viele der Kaufhäuser haben bis 18:00 geöffnet, manche Mittwochs oder an Donnerstagen sogar bis 19:00 oder 20:00. Größere Geschäfte haben auch an Sonntagen zwischen 10:00 – 18:00 geöffnet. Wer in London einkaufen möchte, sollte strategisch vorgehen, da man sonst Gefahr läuft, sich in der riesigen Anzahl von Shops und Boutiquen zu verlieren Zwei hilfreiche Tipps - man sollte sein Augenmerk nur auf ein Gebiet richten und bequeme Schuhe tragen. Empfehlenswert sind diese drei Shopping-Gegenden. Oxford Street und Mayfair Mit einer Ausnahme sind in Oxford Street die Handelsketten zu Hause. Selfridges ist Londons bestes Kaufhaus (siehe Absatz Kaufhäuser) In der Nähe der Oxford Street liegt Mayfairs modebewußte Bond Street, wo in den letzten Jahren immer mehr interessante Geschäfte eröffnet haben. Guccis Schuhmarke Sergio Rossi in 15 Old Bond Street ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Gerademal um die Ecke von Bond Street sind mit der Conduit Street and der Bruton Street neue interessante Mode-Straßen entstanden, in denen so berühmte Namen wie Vivienne Westwood, Stella McCartney, Yohji Yamamoto und Matthew Williamson zu finden sind. Und auf keinen Fall dürfen Sie den besonders chicen Dover Street Markt in der Nähe der Dover Street verpassen.
Von da ist es nur noch ein kleiner Schritt zu Savile Row, dem Synonym für englische Maßschneiderei. Doch auch Savile Row hat sich angepasst und ist nicht mehr der altmodische Club für Gentlemen, der er früher einmal war; eine neue Generation innovativer Schneider, einschl. Richard James in Nummer 29 und Ozwald Boateng in Nummer 12a, hat die Führung übernommen. Hemden, Krawatten, Hüte und handgearbeitete Schuhe sollten Sie in der Jermyn Street in St James, direkt hinter Piccadilly, kaufen.
Soho und Covent Garden Soho ist ein einziges Labyrinth. Eigentlich weiß man nie wo man wirklich ist und man kommt selten da raus, wo man zu sein glaubt. Aber es gibt viele Läden mit einem kunterbunten Angebot; Sie sollten sich schon vorher darauf einstellen, dass Ihre Arme durch die vielen Taschen immer länger werden. Viele der Läden rund um Covent Garden zielen vor allem auf Teenager ab, insbesondere auf die Skate und Street Fashion Fans. In der Neal Street ist ein Sneaker-Laden neben dem anderen und im Einkaufszentrum Seven Dials gibt es noch mehr davon.
In dieser Gegend findet man auch das erstklassige Juweliergeschäft von Laura Lee. Paul Smith, der erfolgreichste unter den britischen Modedesignern hatte 1979 seinen ersten Laden in der Floral Street in Covent Garden eröffnet und hat hier jetzt eine ganze Ladenkette. Ein weiterer Laden, der hier aufgezählt werden muss, ist Aram, 110 Drury Lane, mit fünf Stockwerken in denen Möbel von Klassikern wie Eileen Gray, Charles + Ray Eames und Alvar Aalto neben den letzten Arbeiten von Ron Arad, Jasper Morrison und Philippe Starck stehen.
Chelsea, Süd-Kensington und Knightsbridge Diese Gegenden sind vor allem für ihre exklusiven Geschäfte bekannt. So sind Prada, Gucci, Giorgio Armani, Dolce et Gabbana, Fendi und viele andere berühmte Häuser in der Sloane Street in Knightsbridge zu Hause. In den letzten Jahren haben sich aber auch viele Geschäfte für exquisite Möbel und Inneneinrichtungen hinzu gesellt.
Zu den besten gehören hier B + B, ein italienischer Laden in 250 Brompton Road, Süd-Kensington, der vom berühmten minimalistischen Architekten John Pawson entworfen wurde und einer Kathedrale gleicht. Ganz in der Nähe, in 8 Fulham Road, ist The Conran Shop, der von Sir Terence Conran gegründet worden war und einer der ersten Lifestyle-Läden Londons ist. Und wenn Sie vom Einkaufen müde sind, sollten Sie sich ein paar frische Austern in der Bibendum Oyster Bar gönnen, die gleich links neben dem Haupteingang liegt.
Sie dürfen aber auch auf keinen Fall David Gill in 60 Fulham Road verpassen. Er ist für die führenden Londoner Designer von Inneneinrichtungen die erste Adresse und stellt exquisite Stück aus, wie Keramiken von Jean Cocteau und Pablo Picasso, Spiegel von Line Vautrin und Silbermöbel von Bonetti. Wenn Sie die Straße ein bisschen weiter entlang gehen bis zu 175-177, landen Sie bei Kelly Hoppen, dem derzeitigen Guru Großbritanniens für Inneneinrichtung, von der es auch einige Bücher gibt.
Harrods Ob es sich um Möbel, Heimelektronik, Haustiere oder Bücher handelt – hier kann man eigentlich alles kaufen. Für die meisten Londoner sind hier aber vor allem zwei Dinge wichtig – Essen und Kleidung. Die Lebensmittelabteilung ist berühmt, mit einem Dekor aus vergangenen Zeiten und einer enormen Auswahl an Brot, Süßigkeiten, Gemüse, Fleisch, Kaffee und Tee. Aber auch die Bekleidungsabteilungen gehören zu den besten der Stadt, mit einem Angebot von Kleidern bei dem von traditionell bis zu ausgeflippt alles zu haben ist.
Harvey Nichols Die Betonung liegt hier auf Mode, so dass es weiter keine Überraschung ist, dass es von den modebewussten Londonern favorisiert wird. Im Harvey Nix, wie es örtlich genannt wird, gibt es nicht nur die besten der berühmten Designerlabel, sondern auch Kollektionen von aufsteigenden, jungen Talenten.
Selfridges Selfridges ist im Laufe der Jahre immer wieder umgestaltet worden und hat sich zum derzeitigen, einmaligen Luxuskaufhaus Londons entwickelt - eine gelungene Kombination aus Tradition und Innovation. Sie sollten auf jeden Fall Superbrands besuchen, die neue Abteilung für Herrenbekleidung im ersten Stock - eine Einrichtung die durch Fußball inspiriert wurde und Kleidung aller führenden Marken präsentiert.
|
|